Streuobstwiese- was ist das?
Was ist das überhaupt?
Streuobstwiesen (lux: Bongerten) sind laut « Nationalem Aktionsplan zum Habitatschutz » als Flächen mit hochstämmigen Obstbäumen definiert, bei denen sowohl eine Nutzung des Obstes (Obernutzung) als auch eine Nutzung der Flächen unter und zwischen den Obstbäumen (Unternutzung) stattfindet. Die Unternutzung besteht in der Regel aus Grünland.
Vielfalt
Ein wesentliches Charakteristikum der Streuobstbestände ist ihre Arten- und Sortenvielfalt. Das bedeutet, dass innerhalb eines Bestandes oftmals sowohl z.B. Äpfel-, Birnen- und Pflaumenbäume, als auch verschiedene Sorten dieser Obstarten vorzufinden sind. Eine in Luxemburg typische Apfelsorte ist z.B. der « Luxemburger Triumph » oder die « Luxemburger Renette ».
Erhalt durch Nutzung
Ohne die korrekte Bewirtschaftung der Streuobstbestände (u.a. die Baumpflege & Grünlandpflege) gibt es kein Streuobst. Alle, die Streuobstprodukte gezielt genießen, tragen aktiv zum Erhalt bei. Sind Sie im Besitz eines « Bongerts », möchten einen anlegen oder nur vereinzelt Obstbäume pflanzen? Dann melden Sie sich für eine gratis Beratung von der Auswahl der richtigen Obstarten und -sorten bis hin zu möglichen Finanzierungsprogrammen bei Ihrer Biologischen Station.